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Wo liegt eigentlich Dänemark? “Die brauchen was anderes zum Aufregen.” sagt einer, “mal überlegen. In Ramallah sitzt die frisch gewählte Hamas und der Hamasführer sagt: “Gut, gut, jetzt sind wir an der Macht, werden unseren Reichtum und den unserer Freunde vergolden, aber das Genörgel beim Rest da draußen, wenn die merken daß wir für die nichts tun, wird bald überhand nehmen.” “Die brauchen was anderes zum Aufregen.” sagt einer, “mal überlegen. In Beirut sitzen die neuen Mächtigen zu Tisch: “Gut, gut, jetzt haben wir die Syrer rausgeworfen, werden unseren Reichtum und den unserer Freunde auf ein solides Fundament stellen, aber das Gerede in den Basaren schwillt bereits an.” “Die brauchen was anderes zum Aufregen.” sagt einer, “mal überlegen. Belgien, in Belgien gab es ein europäisches Innenministertreffen, inoffiziell, ohne Protokoll, außerhalb von Brüssel, entlegener Landsitz, nein, der gehört keinem Waffenhändler, lassen wir den Quatsch mit diesen Verschwörungstheorien. “Der 11. September von den Amis”, sagte dort keiner, “hat unsere Etats dahin gebracht, wo man gut arbeiten kann.” Und niemand antwortete: “Nun werden wir sicher stellen, daß sie da bleiben.” “Wir nicht noch mal”, wiegelte kein Engländer ab, “das mit dem erschossenen Brasilianer war very peinlich.” “Madrid”, sagte kein Spanier, “war zuviel Blut. Reichen nicht paar brennende Botschaften, die man vorher evakuiert!?” Kein Vierter meldete sich und raunte auch nicht leise: “Letzten September protestierte eine islamische Vereinigung in Dänemark gegen paar Strichzeichnungen inner Zeitung.” “Däne-was?” “Dänemark.” “Meinetwegen”, sagte kein Fünfter, “schickt das Gekritzel mal runter an unsere verdienstvollen Irren. Der übliche Verteiler: Teheran, Beirut, Bagdad ... äh nee: Bagdad ist raus. Für Bagdad nimm mal Ramallah. Kann mir aber nicht vorstellen, daß paar Strichzeichnungen reichen.” “Doch die reichen aus, die sind doch inzwischen auch keine Anfänger mehr.” |
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